Gregor Sigl

G.Sigl

Der Geiger und Bratscher Gregor Sigl erhielt im Alter von fünf Jahren ersten Musikunterricht bei seiner Mutter und an der Albert Greiner Sing- und Musikschule in Augsburg.

Bereits als Zehnjähriger begann er ein Studium an der Musikhochschule Mozarteum in Salzburg bei Prof. Jürgen Geise und gewann in den folgenden Jahren erste und zweite Preise beim Deutschen Bundeswettbewerb Jugend Musiziert in den Sparten Violine solo und Streichquartett.

1991 ermöglichte ihm ein Stipendium der Eastman School of Music in Rochester, New York, ein Gaststudium bei der amerikanischen Geigerin Lynn Blakeslee.
1993 wurde Sigl in die internationale Meisterklasse des Lettischen Geigers Philippe Hirshhorn am Konservatorium Utrecht aufgenommen.

Von 1997 bis 1999 vervollständigte er seine Studien bei den Geigern Arjen Beintema, Viktor Liberman, Herman Krebbers, Alexander Kerr und Charles André Linale.
Zwischen 1997 und 2007 wirkte Sigl regelmäßig als Gastkonzertmeister und Musikalischer Leiter bei renommierten Orchestern wie dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem Mahler Chamber Orchestra, dem Orchestra Ensemble Kanazawa, der Camerata Salzburg und dem Swedish Radio Symphony Orchestra, unter Dirigenten wie Sir Neville Marriner, Franz Welser-Möst, Sir Roger Norrington, Vassily Sinaisky, Sakari Oramo, Leonidas Kavakos, Daniel Harding, Zoltan Kocsis, Adam Fischer, Peter Eötvös, Trevor Pinnock, Michael Gielen, Sir Charles Mackerras und Nikolaus Harnoncourt.

Sigl bekleidet Professuren an der Universität der Künste in Berlin und an der Queen Elisabeth Music Chapel in Brüssel.

Als Mitglied des Artemis Quartetts konzertiert er in allen großen Musikzentren in Europa, den USA, Japan, Südamerika und Australien, sowie bei zahlreichen internationalen Festivals. Das Artemis Quartett ist exklusiv bei Erato - Warner Classics unter Vertrag.

Sigl’s Viola war bereits in mehreren bedeutenden Streichquartett-Formationen zuhause und ihr Klang ist unter anderem auf den Aufnahmen des legendären Busch Quartetts, des Petersen Quartetts und des Artemis Quartetts dokumentiert. Das Instrument stammt aus der Zeit um 1700 und konnte bis Heute keinem Geigenbaumeister zugeordnet werden.